Omega- 3- Fettsäuren

 

In den letzten Wochen ist mal wieder sehr bewusst geworden, wie wichtig Omega- 3- FS sind…daher greife ich jetzt mal dieses Thema auf:

Diese Fettsäure ist der Nährstoff mit den meisten Verbindungen zu anderen Nährstoffen!!! 

Unglaublich: sie wirkt quasi wie ein Türöffner, um viel Stoffwechselprozesse zu ermöglichen!

 

Was sind Omega-3-Fettsäuren?

Omega-3-Fettsäuren (O-3-FS) gehören zu den essentiellen Fettsäuren, was bedeutet: Wir müssen diese Fettsäuren mit der Nahrung oder speziellen Präparaten zu uns nehmen, da unser Körper diese Fettsäuren nicht selbst herstellen kann. Sie sind lebensnotwendig. Die O-3-FS sind an den folgenden Aufgaben und Funktionen beteiligt:

 

z.B. an der Produktion von Hormonen, an der Regulierung der Blutfettwerte ( Cholesterin und Triglyceride) , an der Eiweißsynthese, am Zellstoffwechsel und am Aufbau der Zellmembran, an der Versorgung der Gelenke mit Schmierstoff, an der Vermeidung chronisch entzündlicher Prozesse, an der Versorgung von Haut und Haaren mit Feuchtigkeit und Spannkraft, an der Bildung der körpereigenen Abwehrzellen, am Schutz vor Infektionskrankheiten und an der Umwandlung von weißem Fettgewebe in braunes Fettgewebe.

 

 

Wer also darauf achtet, seinen täglichen Bedarf an Omega-3-Fettsäuren zu decken, wird zwangsläufig eine gesundheitsfördernde Wirkung bemerken und beugt zahlreichen Erkrankungen vor.

 

Sie zählen gemeinsam mit den Omega-6-Fettsäuren, die ebenfalls lebensnotwendig sind, zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Die bekannteste Omega-6-Fettsäure ist die Linolsäure, die in besonders hohen Mengen im Sonnenblumenöl, im Maiskeimöl und im Distelöl, aber auch in vielen weiteren Pflanzenölen vorkommt. Aber von denen brauchen wir viel weniger. Das Verhältnis Omega-3: Omega-6 sollte maximal 1:3 sein!!!

 

Was ist der Unterschied zwischen kurzkettigen und langkettigen Omega-3-Fettsäuren?

Bei den Omega-3-Fettsäuren unterscheidet man zwischen kurzkettigen und langkettigen:

Kurzkettige Omega-3-Fettsäuren

Die kurzkettige O-3-Fettsäure ist die Alpha-Linolensäure: besonders im Leinöl, Hanföl, Chiaöl, Walnussöl oder den entsprechenden Saaten/Nüssen. Der Körper muss diese aber noch umwandeln, um das positiv wirkende Potential auszunutzen. Da her ist besser nehr langkettige FS zu sich zu nehmen.

 

Langkettige Omega-3-Fettsäuren

Die beiden bekanntesten langkettigen O-3-Fettsäuren heißen Eicosapentaensäure (engl. eicosapentaenoic acid, EPA) und Docosahexaensäure (engl. docosahexaenoic acid, DHA): besonders in Algenöl sowie fettreichem Seefisch bzw. Fischölkapseln.

 

 

Seefisch und somit auch Fischöl enthält nur deshalb Omega-3-Fettsäuren, weil der Fisch Omega-3-haltige Algen frisst. Man könnte daher auch gleich das entsprechende Algenöl zu sich nehmen.

Zwar kennt man etliche gesundheitsfördernde Wirkungen der kurzkettigen Omega-3-Fettsäuren, den langkettigen wird jedoch stets ein höheres Gesundheitspotenzial zugeschrieben, so dass man mit beiden gut versorgt sein sollte.

 

Rein präventiv sind DHA/EPA-Dosen von bis zu 800 mg sehr hilfreich, um den Bedarf zu decken und Mängeln vorzubeugen. Diese Dosierung ist überdies sicher und hat nur sehr selten Nebenwirkungen.

 

 

Wer die Fettsäuren therapeutisch, also in höheren Dosen zu sich nehmen möchte oder auch wer bereits Medikamente einnimmt, sollte – wie immer – die Einnahme von Nahrungsergänzungen mit dem Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker abstimmen…meldet euch gerne bei mir!

 

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